Keine Entschuldigung für Dietmar Hopp!
27. August 2008, 10:11 Uhr
Jochen Stoephasius
Borussia Mönchengladbach hat sich bei Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp für die Beleidigungen der Fans beim letzten Spiel entschuldigt. Gladbacher Zuschauer sollen den Multimilliardär wiederholt als “Sohn einer Hure” bezeichnet haben. Hopp will sich daher gut überlegen, welche Fußballspiele er künftig noch besuchen will:
“Ich fahre nur noch zu Auswärtsspielen, wo ich sicher sein kann, dass ich nicht gefährdet bin. Die Leute sind einfach neidisch, dass ihr Club nicht so einen Gönner hat.” (NRZ, 27.08.2008)
Neid mag vielleicht sogar eine Rolle spielen. Aber ein Mann, der sich aus eigenem Antrieb in den Mittelpunkt des Fußballgeschehens bezahlt, sollte sich bewusst machen, dass er von Fans des Gegners nicht unbedingt mit Respekt behandelt wird. Wo kämen wir denn dahin, wenn man vor jedem Hoeneß, Hopp oder Hellmich einen Kniefall machen müsste? Beleidigungen des Gegners sind zwar keine gute Sache, aber das gehört irgendwie auch zum Fußball. Jeder, der schon mal im Fanblock stand, wird mir zustimmen. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder Schiedsrichter nach dem Spiel heulen würde, nur weil die bösen Fans ihn ausgepfiffen haben?
Die öffentliche Entschuldigung von den Gladbacher Verantwortlichen finde ich daher unterwürfig und peinlich. Die Beschimpfungen der Zuschauer drücken schließlich nur das aus, was in vielen Köpfen Deutscher Fußballfans vorgeht: Angst vor dem totalen Kommerz, Angst vor einem deutschen Abramowitsch (auch wenn sich Hopp vehement gegen dieses Image wehrt) und Angst vor einem neuen, künstlich erzeugten Spitzenclub aus einer Region, die kein Mensch kennt.
Auch ich beobachte die Entwicklung in Hoffenheim kritisch. Umso mehr muss ich den Kopf schütteln, wenn ich den Kommentar zum selben Thema von NRZ-Redakteur Walther Brühl lese:
Mit seinem Geld wurde schließlich nicht nur Hoffenheims Profi-Abteilung in die Bundesliga gehievt, seine Stiftung finanziert vor allem das Projekt “Anpfiff ins Leben” und gibt damit Tausenden Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten, sportliche Fähigkeiten und soziale Kompetenz zu entwickeln. [...] Es wird - leider - noch eine Weile dauern, bis wenigstens einige der lautstarken Dummköpfe begreifen, dass es dem deutschen Fußball gut täte, wenn es nicht weniger, sondern mehr Hopps gäbe.
Bayern München leistet auch eine hervorragende Jugendarbeit. Aber das Geld dafür hat sich der Verein durch eine jahrzehntelange Stellung als europäischer Spitzenclub ehrlich verdient. So etwas bezeichne ich als “gesunde Entwicklung eines Fußballclubs”. Was in Hoffenheim passiert, finde ich dagegen abscheulich, denn dieser Kreisligaclub wäre ohne Hopps Millionen in hundert Jahren nicht zu einer überregionalen Größe geworden. Nur weil Herr Hopp - anders als der bekloppte Russe von Chelsea - neben Transfers auch auf Investitionen in die Vereinsinfrastruktur setzt, muss ganz Deutschland ihn pflichtbewusst lieben und mit Hoffenheim sympathisieren!? Mir kommt das alles vor, wie eine ausgelebte Partie EA Sports Fußball Manager mit aktiviertem Geld-Cheat-Modus…
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27. August 2008, 12:07
Ich stimme dir zu - bis auf den letzten Absatz.
“Bayern München leistet auch eine hervorragende Jugendarbeit. Aber das Geld dafür hat sich der Verein durch eine jahrzehntelange Stellung als europäischer Spitzenclub ehrlich verdient. So etwas bezeichne ich als “gesunde Entwicklung eines Fußballclubs”. Was in Hoffenheim passiert, finde ich dagegen abscheulich …”
Dann musst du das, was in Wolfsburg, Leverkusen, Berlin, Dortmund und einigen anderen Klubs passiert, ebenfalls abscheulich finden. Denn außer Bayern kann kein deutscher Fußballclub allein von seinen Erfolgen leben. Und in München haben sie es verstanden, mit cleverem Management und weitsichtiger Expansion - und eben nicht nur allein mit Fußball - den Verein zu dem Wirtschaftsunternehmen zu machen, das er heute ist.
Denn was ist eine “gesunde Entwicklung” eines Fußballclubs? Wenn er kein Geld benutzt, das nicht durch den Sport allein generiert wurde? Wenn er mindestens xy Jahre alt ist?
In der Bundesliga passiert sehr viel wegen des Geldes. Hoppenheim vorzuwerfen, diesen Fakt zu bedienen, ist kurzsichtig. Hopp muss man nicht lieben und manchmal einfach auch mal beleidigen dürfen. Aber einem Verein deswegen zu hassen, weil er sich den Bedingungen der Liga - die so auch durch das pekuniäre Engagement von Millionen Fans der anderen Vereine entstanden sind - anpasst, das verstehe ich überhaupt nicht.
27. August 2008, 12:19
volles Einverständnis mit Nolookpass..
27. August 2008, 12:27
Ich verstehe Deine Kritik. Klar, im Prinzip macht Hoffenheim das, was Bayern, Wolfsburg etc. auch machen, nur im Schnelldurchlauf - und genau das ist das, was ich ablehne. Wenn dieser Verein über viele Jahre zu einem Bundesligisten reifen würde, könnte ich mich ja damit anfreunden. Das verstehe ich unter einer “gesunden Entwicklung”, wobei man über den genauen Zeitrahmen natürlich streiten kann. Aber mal ehrlich: Wer kannte Hoffenheim vor ihrem Aufstieg in die zweite Liga? Das war vor zwei Jahren. Und nun stehen die an der Tabellenspitze der Bundesliga und die Konkurrenz neidet diesen Erfolg, weil man trotz der ach so tollen Vermarktungsmöglichkeiten nicht mit dem Spielzeug eines Multimilliardärs mithalten kann.
27. August 2008, 12:51
Ich verstehe dich auch. Aber wenn ich ein Eis habe, dann schlecke ich nicht nur zwei-, dreimal dran, sondern esse es ganz und knabbere auch noch die Waffel auf. Bayern hätte vor zig Jahren auch auf Hoffenheim gemacht, wenn sie es denn gekonnt hätten. Warum sollte Hoffenheim eine mögliche Entwicklung künstlich verlangsamen, entschleunigen? Sehr viel authentischer würde die TSG dennoch nicht werden.
Also entweder nimmt man dem Geld im Profifußball seinen Einfluss, oder man akzeptiert, dass es das ein oder andere Hoffenheim, Wolfsburg oder Leverkusen immer mal wieder geben wird.
Dennoch: Als Stadion-Fan würde ich - jetzt schon aus Prinzip - den Hopp aber sowas von auspfeifen. Alte Heulsuse.
27. August 2008, 13:02
Dem Geld im Profifußball den Einfluss zu nehmen, würde ich sofort voll unterstützen. Ich will ja nicht gutreden, was Bayern, Wolfsburg etc. machen. Ich finde das nur weniger schlimm, als bei Hoffenheim - wegen der Zeit!
27. August 2008, 14:47
Äh, hat Hopp sein Geld etwa - im Gegensatz zu Abramowitsch - nicht “ehrlich verdient”, wie Du schreibst? Ja, er hat es nicht im Fußball verdient. Aber er hat es ehrlich verdient. Das weiß man z. B. bei Gazprom nicht so genau, was nicht bedeutet, dass es so ist, aber es bedeutet auch, dass man nicht weiß, dass es nicht so ist. Ich denke, es gibt mehr Gründe, diesen Sponsoren abzulehnen als das, was Hoffenheim macht oder ist. Ein deutsches “Auxerre”, wobei auch hier der Vergleich natürlich hinkt, finde ich gar nicht so unsympathisch.
Die Einpisserei von Hopp in Bezug auf Gesänge bleibt davon unbenommen natürlich armselig. Ein Würstchen, wenn er mit so etwas nicht leben kann, dann soll er nicht im Fußball investieren. Und Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt, wie die Bayern so häufig sagen, insofern absolut nicht nachvollziehbar, wieso diese Mimose in seinem Wohnzimmersessel sitzen bleibt, statt auswärts mitzufahren und sein Projekt zu sehen.
27. August 2008, 22:32
Trainer, Du kommentierst im ersten Absatz total an mir vorbei…
28. August 2008, 07:50
Also erstmal gabs nicht nur Gesänge gegen den Hopp, sondern auch ein Transparent, auf dem Hopp als Sohn einer Hure beschuldigt wurde. Dass sich ein Verein für sowas entschuldigt halte ich für völlig normal.
Allerdings sollten die sich meiner Meinung bei allen Hurensöhnen dieser Welt entschuldigen, da die mit Hopp verglichen wurden ;-)
Ne, mal ganz ehrlich, was der Mann da abzieht geht gar nicht. Das hat auch nix mit dem bekannten Neid zu tun. Wenn es mir im Fußball nur um Erfolge gegangen wäre, hätte ich als Kind auch Fan von Bayern werden können.
Als damals Unterhaching aufgestiegen ist, hab ich auch die Augen verdreht und fand diesen Verein unattraktiv für die 1. Liga. Aber die haben sich damals ihren Aufstieg sportlich verdient und blieben ja letztlich auch nur eine Randerscheinung in der Bundesligageschichte.
Aber ein bekloppter Millardär, der sich ein Dorfverein zu seinem Spielzeug macht und nur im Kopf hat, dass der sobald wie möglich gegen Real Madrid, ManU oder Inter spielt, geht mal gar nicht. Und das ja alles unter diesem schönen Deckmäntelchen “Jugend”. Da könnte ich sowas von *sorry* kotzen. Ich kann mir auch ne Mannschaft mit Fabregas, Poldi, Arshavin und co zusammenbasteln und auf ne junge hungrige Mannschaft verweisen.
Was ist, wenn der gute Herr Hopp in ein paar Jahren ins Gras beißt und der Sohn keinen Bock auf diesen Retortenverein hat? Dann spielt der Championsleaguesieger von 2014 und 16 ruck zuck wieder in der Regionalliga und diese ganzen Popcorn und Sektschlürfer Fans lassen sich nicht mehr blicken. Und die ganze künstlich geförderte Nachwuchsarbeit gibts dann auch nicht mehr.
Und für jeden, der dieses Modell gut heißen sollte, kann ich nur hoffen, dass die anderen 17 Millardäre (oder wie viele wir in Deutschland haben) auch ihren Verein, wo sie als Jugendlicher gekickt haben, in die 1. Liga führen.
Dann haben wir bald das spannende Meisterschaftsspiel zwischen SC Rötgen und 1. FSV Memmingen und im Pokal Mühlheim- Süd gegen Pullach SC.
Und soll mal ja keiner sagen, dass das ja “nur” ein Verein und ne Randerscheinung ist: Wir haben schon die Weltstädte Leverkusen und Wolfsburg in Liga 1 und vielleicht kommt bald aus gleichen Gründen Ingolstadt hoch
Suuuuuuuuuper!!!!
28. August 2008, 07:53
[...] das Thema gestern auf dem Strafstosspunkt mal wieder hochköchelte und nach dem kommenden TSG-Kantersieg auf der Baustelle Leverkusen der [...]
28. August 2008, 13:25
[...] Für die Fußballfans ist dieses Produkt des Wirtschaftsmenschen Hopps natürlich ein gefundenes Fressen. “Sohn einer Hure,” wurde er am Wochenende beschimpft. Der Verein Gladbach entschuldigte sich offiziell bei ihm, aber Hopp fürchtet nun etwas übertrieben um sein Leben. Warum verstehen die meisten nicht. Denn ganz ehrlich, jeder der etwas außergewöhnliches leistet, im positiven oder negativen Sinne, wird von den gegnerischen Fans angefeindet, ausgebuht und verhöhnt. Fragen wir doch mal die Schiedsrichter. [...]
12. September 2008, 12:49
Soll Herr Hopp doch zu Hause bleiben und sich das Spiel seiner Elf vor dem Fernseher anschauen. Ich kann gerne auf Ihn verzichten!
23. September 2008, 20:26
[...] 1899 Hoffenheim, wurde wiederholt bei einem Fußballspiel von den gegnerischen Fans verbal und optisch beleidigt. Der Deutsche Fußballbund hat jetzt mit einem Soforthilfe-Paket für [...]
25. September 2008, 15:38
[...] Meinungen zum Thema Hopp gibt es beim Bolzplatz, beim Strafstoss hier und hier , in der Fußballszene, bei Breitnigge und beim Trainer. Meinungen zu Hopp dürfen gerne geäußert [...]
05. Oktober 2008, 10:09
ich werde euch nie verstehen. wegen dieser neiddebatte und wegen eurer einstellung zum fußball sind wirkliche traditionsvereine wie der meine
( waldhof mannheim) zu grunde gegangen. ihr habt mit echten fans eines vereins nichts zu tun. ihr redet in euren kommentaren von gewachsen vereinen als ob ihr einen anteil an einem erfolgreichen fußballclub hättet. in euren händen ist bisher nichts gewachsen. im gegenteil. eure form des fan daseins ist eine zerstörerische.
um so mehr kann ich verstehen, dass der erfolg dietmar hopps euch stört. immer das geld als argument vorzuschieben ist lächerlich. wo sind den die riesen großen stars, die berühmten fußballernahmen, die mit geld erkauft wurden? ihr werden sie in hoffenheim nicht finden.ihr werdet aber in hoffenheim den fußball der zukunft finden. dort haben typen wir ihr nichts mehr verloren. und das ist der punkt der euch so wütend macht. dietmar hopp leistet eine aufbauarbeit die nicht nur vorbildlich sondern auch für die region und den wirklichen fans eine bereicherung darstellt, die die fußballwelt in dieser form noch nie gesehen hat.Wir gucken in eine glorreiche zukunft, ohne hurensöhne- ohne schlägerfans- ohne das assipack das sich auf unseren sportplätzen herumtreibt.In diesem sinne hebe ich mein glas champagner, auf das wohl von dietmar hopp.
( bin mal gespannt wie dieser kommentar kommentiert wird.)
liebe grüße jürgen
05. Oktober 2008, 11:14
Verstehe ich Sie jetzt richtig: Sie waren Waldhof-Fan und sind jetzt Hoppenheim-Sympathisant?
Zum Thema Aufbauarbeit: Ba, Ibisevic, Carlos Eduardo, Obasi, Luiz Gustavo etc. sind natürlich alles Hoffenheimer Eigengewächse, die allein aus Liebe zum Verein dort geblieben sind und nicht, weil man wegen Herrn Hopps Fußballhobby 300.000 im Jahr mehr bekommen kann, als anderswo.
Ich glaube, ich werde auch mal Milliardär. Dann gehe ich zu meinem alten Sportverein Eintracht Duisburg und führe ihn in zehn Jahren in die Bundesliga. Da das Stadion (mit 1800 Plätzen) etwas zu klein ist, miete ich die benachbarte MSV-Arena, nur um daneben ein noch viel größeres Stadion zu bauen. Die Leute werden total begeistert sein, weil der MSV zu der Zeit im Mittelfeld der 3. Liga versunken sein wird. Für erfolgreichen Fußball geht man dann eben zur Eintracht, weil dort die Söhne von Podolski und Ronaldinho spielen. Ist ja auch ein Traditionsverein, wie die “1848″ im Namen verrät. Und immerhin hat Christoph Daum hier seine Karriere begonnen, also wenn das mal nichts ist…
05. Oktober 2008, 13:36
hmm
ja war und bin waldhoffan und ja bin auch hoffenheimfan. aber in erster linie bin ich fußballfan.
alle spieler sind natürlich keine hoffenheimer. ist das aber nicht in der ganzen bundesliga so?
wenn sie wirklich milliardär wären( was ich ihnen natürlich von herzen gönne) wie würden sie denn ihre milliarden ausgeben. vieleicht bayern münchen spenden?? hat doch so eine tolle tradition und ist doch so schön gewachsen.
Ich würde meinen hut dann vor ihnen ziehen wenn sie ihren alten verein eintracht duisburg tatkräftig unterstützen würden.
aber sie sollten ihren neuen spieler dann einen guten tip mitgeben. jungs, gewinnt bloß nicht anderenfalls bin ich ein sohn einer hure
05. Oktober 2008, 14:11
Laut dem Kicker-Sonderheft ist kein einziger Spieler im Profikader ein Hoffenheimer Eigengewächs. Ja, das ist natürlich fast überall so. Und deswegen ist Hoffenheim nichts Besseres. Nur etwas Schlechteres, weil man dort allein von der Gnade eines Möchtegern-Übermenschen lebt und leben kann. Wenigstens - und das meine ich ganz ehrlich und positiv - macht er das bei SEINEM Verein und nicht so, wie der bekloppte Russe von Chelsea, bei irgendeinem Fremdverein. Wenn Herr Hopp etwas geschafft hat, dann einem namenlosen Kuhdorf zu nationaler Bekanntheit zu verhelfen. Herzlichen Glückwunsch, Herr Hopp!
05. Oktober 2008, 14:54
und was ist so verwerflich einem namenlosen kuhdorf( was es tatsächlich auch ist)zu nationaler bekanntheit zu verhelfen? wo ist denn bitte schön das problem.?
im grunde genommen will ich nur deutlich machen das banner im stadion mit der aufschrift: dietmar hopp du sohn einer hure, nichts zu suchen haben. die form von fanatismus schadet nur dem sport. vieleicht kann ein verein ohne tradition einen neuen weg beschreiten. natürlich bin ich nicht der anwalt von herrn hopp und auch nicht sein pressesprecher aber ich kann ihnen versichern das es sich nicht um einen möchtegern-übermenschen handelt. zugegebener weise gibt es aber in seinem umfeld menschen die das von sich glauben.es gibt in deutschland noch ca 10 weitere menschen mit so einem gewaltigen vermögen. keiner von diesen milliardären gibt sein geld so freimütig an gemeinnützige zwecke wie herr hopp.
irgendwie hat er diese beleidigungen nicht verdient.
05. Oktober 2008, 15:38
Das mit dem Kuhdorf war nicht ironisch gemeint. Es ist natürlich nicht verwerflich.
Auch was die Beleidigungen angeht, stimmen wir überein: Das ist weit unter der Gürtellinie und nicht in Ordnung, aber jeder, der im Fußball aktiv ist, sollte sowas ignorieren können. Bei aller Abneigung meinerseits würde ich so etwas nicht rufen oder entsprechende Transparente hissen, weil das zu weit geht. Ich prangere primär die Sonderrolle an, die man seitens des DFB Herrn Hopp zukommen lässt. Den Sonderschutz vor Beleidigungen, mit denen sich jeder gewöhnliche Schiedsrichter abfinden muss. In späteren Beiträgen von mir wird das deutlicher.
Ich glaube, dass man durch diese öffentliche Sympathiebekundung vom DFB und den Entschuldigungen von Gladbach und Dortmund Öl ins Feuer gießt und gewisse Fangruppierungen anstichelt. Würde das nicht ständig geschehen, würde ich mich ja auch nicht so aufregen.
05. Oktober 2008, 16:11
prima- sind wir ja fast einer meinung. trotzdem glaube ich nicht das hopp ausserhalb hoffenheims eine sonderstellung hat. auch nicht beim dfb.
wäre höhnes mit solchen transparenten konfrontiert wär das geschrei nicht weniger.
allerdings mit der taktik” kein öl ins feuer geben” bin ich nicht deiner meinung.
missstände müssen angeprangert werden. wenn man als klügerer immer nachgeben würde hätten wir bald die herschaft der dummen.
bei heimspielen, die zur zeit noch in mannheim stattfinden, werden die fans immer herzlich empfangen. das ist leider nicht die regel. natürlich ist die jetzt neu gebildete fangemeinde hoffenheims noch völlig frei von haßgefühlen und krankhaftem fangehabe. wir sollten diese neue situation als change begreifen. vieleicht sogar als ein experiment. sollte dann doch all dies untergehen, wer wär dann geschädigt. geld regiert die welt und es macht keinen unterschied ob das geld von AOL Allianz VW oder von einem privatmann hopp kommt. das prinzip ist das gleiche. wer ein heimspiel von hoppenheim erlebt der fühlt sich so ein bisschen in die 60 jahre zurückversetzt.im grundsätzlich ausverkauftem stadion wird diskutiert palavert( auch mit den gästen) es kommen keine aggresionen auf ,trotz unterschiedlicher meinungen. wenn wir diese atmosphäre exportieren könnten wär das eine bereicherung für den deutschen fußball. väter könnten mit ihren söhnen ohne angst fußballspiele angucken. na ja vieleicht träume ich diese alte zeit nur zurück. aber an alle fanatischen und gewaltbereiten Fans sei gesagt. früher war fußball ein genuss.gerne würde ich mit meinem enkel öfter ins stadion gehen. aber ich trau mich nicht. bin natürlich ein gebranntes kind ( waldhof mannheim)
06. Oktober 2008, 16:02
Auch wenn die meisten deiner Argumente stimmig sind, Hartmann, merkt man, dass du dich nicht häufig ins Stadion verirrst und auch keine Ahnung von Fankultur hast. Ohne Frage ist es heute möglich, mit Söhnen, Familie etc. ins Stadion zu gehen. Auch gibt es immer wieder eine Reihe von freundschaftlichen Fanbegegnungen bei BL-Spielen.
Die “glorreiche Zukunft”, die du siehst, kann ich zudem nur als Provokation auffassen. Der Fußball, die Fankultur und das Vereinswesen, das ich - wie so viele andere in Deutschland - als Ideal empfinden, hat ja gerade mit der Identifikation der Fans mit ihrem Verein zu tun. Das ist es, was die BL in meinen Augen ausmacht. Natürlich bin ich auch Fußball-Fan und kann mich über den schönen Fußball in Hoffenheim, WOB und LEV und gute Spieler von Demba Ba, Berbatov bis Grafite freuen. Wenn die Zukunft des Fußballs allerdings darin besteht, dass die Liga von solchen Vereinen dominiert wird, die international und national für jeden Fan an Unattraktivität kaum zu überbieten sind, dann Gute Nacht Bundesliga.
06. Oktober 2008, 17:11
natürlich verirre ich mich nicht mehr oft, aus besagtem grund, ins stadion.und wenn du mir vorwirfst das ich keine ahnung von fankultur habe muß ich fragen von welcher fankultur du sprichst.
wenn du die fanenschwenkende mit der aufschrift- dietmar hopp du sohn einer hure, fankultur meinst hast du natürlich recht.
du schreibst das auch immer wieder eine reihe von freundschaftlichen fanbegegnungen gäbe. klingt nicht sehr überzeugend. hört sich so an als ob dies die ausnahme wäre.
stell dir vor du buchst einen urlaub und der reisebüroagent teilt dir mit das es immer wieder eine reihe von zufriedenen kunden für diese reise gäbe.
wärst wohl auch nicht sehr überzeugt.
und wegen der “provokation”sei folgende bemerkung erlaubt.
zunächst einmal empfinden die fans ihren verein nicht als unattraktiv. im gegenteil.sie geniesen mit jedem spiel ihre manschaft die ja zugegebener weise einen guten fußball zur zeit abliefert. und natürlich identifizieren sich sich mit ihrem verein. die ständigen versuche denen ein schlechtes gewissen einzureden fruchten nicht.warum auch!! wenn die zukunft des fußballs allerdings darin bestehen soll das underdogs oder sonstige überaschungvereine nicht mehr mitspielen dürfen , begründet durch fehlende tradition-zuviel geld vom sponsor-oder herkunftsdorf ist zu klein usw. dann sehe ich dein, gute nacht bundesliga, begründet.
machen solche außenseiter wie hoffenheim die bundesliga nicht bunter? immerhin haben sie ihre teilnahme nicht im lotto gewonnen sondern sie haben es sich erspielt. und so muß fußball oder auch jeder andere sport sein. ob einem das nun paßt oder nicht. wie sollte denn diese ideale zulassungform den aussehen. nur vereine mit tradition und gewachsener fankultur dürfen dann sich in der bundesliga tummeln? wie langweilig wäre das denn
06. Oktober 2008, 19:40
Dass sich Fußballfans gegnerischer Mannschaften nicht um den Arm fallen, wenn sie sich begegnen, dürfte wohl klar sein. Mit einem Urlaub ist das nicht vergleichbar. Hier sei nur das Interview von des Neubayern Oddo erwähnt, der es erstaunlich findet, dass es in BL-Stadien auch Familien verschlägt, und dass Fans beider Mannschaften gemeinsam zum Spiel gehen, was in Italien undenkbar sei.
Trotzdem ist beispielsweise die Gegnerschaft der Fans ein wichtiger Teil von Fankultur. Heisst nicht, dass man sich aufs Maul hauen muss, doch über die Jahre gewachsene Rivalitäten bringen doch erst Leben in die Bude. Retortenclubs á la Hoffenheim und WOB haben dies logischerweise noch nicht, was ich diesen Fans auch gar nicht vorwerfen will. Überraschungsvereine sollen in die BL und Underdogs auch (gibt es ja genug, siehe Cottbus und Bielefeld), nur sollten sie es sich erst “verdienen”, weil sie nur dann eine Bereicherung für die BL darstellen. Eine Euphorie, die die BL mitreißt und bereichert, entsteht nämlich nur in solchen Fällen, wie Mainz oder Freiburg, die es nach jahrzehntelangen Versuchen endlich in die erste Liga geschafft haben.
Das wäre mein Ideal und wenn man so will die Zulassungsform. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch Hoffenheim und Wolfsburg haben sich ihre Aufstiege sportlich erarbeitet und sollten nicht aus der BL verbannt werden ;)
Die Kritik an diesen Modellen ist jedoch mMn berechtigt und notwendig, wenn die Liga dauerhaft attraktiv bleiben soll. Das momentane mittelfristige Szenario mit WOB, LEV und Hoffenheim im internationalen Geschäft, also in der BL Spitze empfinde ich als höchst unattraktiv. Auch wenn alle Vereine von Sponsoren abhängig sind, ist das Turbosponsoring kleiner Dorfvereine doch eine eindeutig falsche und überzogene Ausprägung der Fußballvermarktung. Nur mal angenommen es käme noch ein vierter Retortenklub dazu, was ja in deine Richtung “BL der Zukunft” ginge, würde dies der Liga nachhaltig schaden, eben weil diese Vereine, so leid es mir für sie tut, keine Emotionen vermitteln und auslösen können. Und Emotionen sind nunmal mit das wichtigste im Fußball und für Fußballfans. Ansonsten könnte man auch zum Hallenhalma gehen…
06. Oktober 2008, 20:35
ok booka. das hört sich natürlich schon anders an und damit kann ich locker leben. aber zum verständnis
rivalisierende fangruppen sind das salz in der suppe. ja gehört dazu und macht ein fußballspiel spannend und emozional. gute sache. aber dieses recht muß dann auch für retorten und turbo gesponserten clubs gelten. man muß diesen clubs die möglichkeiten für die entwicklung all dieser zum fußball gehörenden erscheinungen geben. ich wehre mich nur gegen diese schwarz/weis malerei. praktisch ist es mir lieber wenn so ein hopp sein geld in den fußball steckt als zum beispiel in einen golfclub oder in das sponsern einer jacht die dann millionen für einen sport ausgibt den dann keiner guckt.und diese gefühle die du beschreibst hat warscheinlich auch dieser herr hopp. er hat sie halt nur für seinen alten dorfverein. aber deswegen sind die gefühle nicht weniger ehrlicher als deine. seinem ego hätte es besser gestanden wenn er die kohle z.B in die formel 1 gesteckt hätte. der tickt aber anders. geb dir mal ein beispiel. als er an die börse mit seiner sap ging bestand er darauf das dieser börsengang von seiner kleinen hausbank in wiesloch durchgeführt wird. die waren natürlich mit so einer aufgabe völlig überfordert haben es aber naturlich trotzdem geschafft. wenn du heute durch wiesloch gehst wirst du dich wundern– wieso hat so ein kleiner ort so eine riesige volksbank.? ich will damit nur sagen— so ist der halt und das ist auch gut so. leider gibt es viel zu wenig die ihr sponsoren verhalten so ausleben wie hopp. deswegen brauchst du keine angst zu haben das das phänomen hoffenheim schule macht. aber mal ehrlich; wie geil ist das denn wenn so ein kuhdorf mal bayern schlägt. oder international erfolge verzeichnen kann. auch díes ist eine form von ” salz in der suppe”
hoffenheim bereichert die bl und macht sie nicht ärmer. also ich fordere alle bundesliga vereine auf hoffenheim zurück in die 4 liga zu bomben. wenn es aber nicht auf sportlichem wege gelingt ist jeder andere weg unzulässig. noch ein wort zu deinem hallenhalma; wenn ich die etablierten vereine und deren sprecher höre bezugnehmend aud die zukunft der bl dann wäre mir ein hallenhalma tunier lieber. wär spannender.
06. Oktober 2008, 20:57
noch eine kleine anmerkung
Das hopp sein heimatdorf hoffenheim in die BL bringt war eigendlich sein plan b
sein plan a sah vor das er sich beim waldhof mannheim einbringt und seine gesamten sponsorenaktivitäten auf den waldhof beschränkt. immerhin ein traditionsverein. heimatverein von sepp herberger.
dieses vorhaben wurde ihm gründlich versaut. zunächst vom waldhof selber und dann noch von der stadt mannheim.die entscheidung das stadion dann letztendlich in hoffenheim zu bauen wurde erst dann gefällt als die stadt heidelberg ebenfalls ein stadion nicht wollte. das gleiche ist ihm dann in sinsheim passiert. so gesehen ist die entscheidung hoffenheim eigendlich plan D
verursacht durch bonierte alte vereinsmitglieder des waldhof mannheim
11. Oktober 2008, 03:47
Auch von mir einige Anmerkungen; ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten (wenn nicht gar alle) die sich hier so abscheulich in Richtung Dietmar Hopp und Hoffenheim äußern, bis vor einigen Wochen Spieler wie Ba, Ibisevic usw. nicht im geringsten kannten! Also können das keine Weltstars sein und trotzdem steht Hoffenheim ganz oben! Wieviele renommierte Nationalspieler hat denn Hoffenheim. Mit welchen glorreichen Spielern hat sich den Hoffenheim verstärkt? Haben die auch ein Ribery oder Toni oder Podolski, Klose, Jansen usw. Wo steht die Mannschaft, die all diese Spieler besitzt??!! Also kann das nicht allein von Hopps Geld kommen sondern spielt hier auch ein gutes Management und Rangnick eine entscheidende Rolle! Hier werden nur Personen verdammt, ohne sich wirklich intensiv mit den Feinheiten zu befassen! Wieviele Europa-Cups hat denn Chelsea trotz des Geldes von Abramowitsch und all den Stars in den letzten Jahren gewonnen? Also spielt in diesen Ligen bzw. auf diesem Niveau Geld nur eine sekundäre Rolle, was Erfolg anbelangt! In Kreis-, Verbands- und Oberligen kann man sich mit viel Geld weits von den Rivalen absetzen, aber in den Spitzenligen kaum. Ihr widerspricht Euch doch! Wie gesagt, Hoffenheim hat keine Stars und trotzdem sind sie oben. Wahrscheinlich wird dann bald der Unsinn auftauchen, daß Hopp die Schiedsrichter bestecht. Welche Tradition hatte denn Wolfsburg oder Leverkusen fußballerisch? VW und Bayer läßt grüßen.
16. Oktober 2008, 02:53
Hallo,
sind hier alle ahnungslos?
Eine Klarstellung zu Dietmar Hopp.-
Es ist FALSCH, dass Hoffenheim Plan B war!!!!
Hoffenheim wird seit ´90 von Herrn Hopp gefördert und kam so bis in die Regionalliga-über einen Zeitraum von 11 Jahren!
Zunächst wurden in erster Linie nur regionale Spieler verpflichtet - damit erreichte man die RL.
Der Schwenk hin zur Abkehr von diesem Prinzip kam dadurch dass in der neu gegründeten “Metropolregion Rhein Neckar” es zum Ziel wurde einen BuLi-Verein zu haben.
Der gescheiteterte Plan einen Fusionsclub zwischen VfR und Waldhof Mannheim hochzubringen brachte dann die TSG auf den Plan.
Ab da wurde die Entwicklung beschleunigt - auch um den damaligen Hauptsponsor MVV nicht zu verlieren…der wollte sich in Richtung Mannheimer Profifußball orientieren.
So wurde das Konzept geändert und professionell eingekauft. Das wurde leider nie so kommuniziert…die Öffentlichkeit wunderte und beschimpfte teilweise Hoffenheim für dessen Abkehr vom ursprünglichen Konzept.
Ein schwerer Fehler in der Öffentlichkeitsarbeit, der sich bis heute rächt.
Klar kauft hoffenheim mit viel Geld ein - sie haben einen Gönner.
Kein Verein der Welt würde es - klar bei Verstand - anders machen. Wettbewerbsvorteile werden genutzt in der Marktwirtschaft und dazu zählt der Fußball.
Wem dies nicht passt, der hätte schon früher schreien müssen. Fußball ist nun Business und die Verantwortung tragen die Traditionsvereine und deren Fans, welche sich nicht gewehrt haben! Trikots verkauft! Stadionnamen verkauft! … u.s.w.
Ihr verantwortet den modernen Fußball, so wie er ist und nicht ein Herr Hopp.
Provokativ gesagt: IHR SEID DIE HURENSÖHNE ! - Nicht ein Dietmar Hopp. Ihr habt Euch verkauft, nicht ein Dietmar Hopp.
Hoffenheim ist das Spiegelbild dessen was Traditionsfans und deren Vereine geschaffen haben!
Alles andere ist Verdrängung!
16. Oktober 2008, 15:02
Hoffenheim war plan b!!!!
hier mal ein paar fakten die so in keiner zeitung standen.
Akt 1
dietmar hopp wollte zu der zeit als der waldhof sich vehemend verweigerte mit dem vfl zusammenzugehen, den waldhof sponsern.verhindert wurde dies auf der vollversammlung der mitglieder. der vollidiot schlappi schrie so gegen 2 uhr morgens, als alle schon voll waren, DER WALDHOF MUß DER WALDHOF BLEIBEN.
und alle schrien mit.hätte der waldhof seinerzeit fusioniert hätte schlappi seine chinesischen spieler nicht mehr verkaufen können. dazu gab er seinem sohn den titel: Spielereinkäufer. Scheingeschäft über den sohn.
Akt 2
dietmar hopp startete einen zweiten versuch sich beim waldhof einzubringen.
er wollte über den damaligen schatzmeister, herr bernd matthias, in den verein einbringen. der wusste zu dem damaligem zeitpunkt gar nicht wer dietmar hopp überhaupt ist und so bekam er keinen termin.
Anzumerken bleibt das fast die komplette führungrige heute insolvent sind. auch im privatem bereich. diverse staatsanwaltliche untersuchungen blieben erfolglos.
das spricht wohl bände über die damalige qualität der vorstände.
Und erst nach all dem wurde die idee geboren jetzt hoffenheim nicht in der regionalliga zu belassen sondern in die bundesliga zu katapulieren.
21. Oktober 2008, 15:53
Glaubt jemand denn allen ernstes, dass es sich im bei einem Fußballspiel um den Fan dreht?
Jetzt bitte ich euch.
Den meisten vereinen ist es doch völlig egal was der Fan macht.
Da werden alle möglichen Sponsoren heran gezogen und nicht zuletzt wird sogar der Name verkauft.
Kommt jetzt nicht mit gewachsener Struktur und Historie, das alles zählt heute nicht mehr.
Es zählt nur noch der erfolg egal wie und wo.
Eure Aufregung über einen Herrn Dietmar-Hopp ist doch völlig überzogen.
Es geht euch doch nur noch um den neid.
Da ist ein Mätzen aufgetreten und hat seinen Traum verwirklicht, den er schon sehr lange hat Wer jetzt daher kommt und Beleidigungen übelster art von sich gibt, muss sich fragen lassen was er denn wirklich will.
Jeder will doch dass sein Verein oben steht und wenn es die Vereinsführung nicht hinbekommt dass der Verein oben mitspielt muss man sich an diese Adresse wenden, nicht aber seinen Frust und Unmut auf einen erfolgreichen Unternehmer und Sportförderer auslassen.
Die frage die sich mir stellt ist ganz einfach.
Warum sind es denn immer die erfolglosen die sich aufregen??
Da wo ihr versagt sucht ihr die Beleidigung und werft mit Steinen nach dem der erfolg hat.
Das ist arm.
Eure Äußerungen sind nur das Spiegelbild dessen was ihr durch lebt.
Neid und Missgunst.
Mit freundlichen Grüßen Jo1009
p.s
Wenn Hoffenheim in den nächsten Jahren sich o der BL halten sollte haben die Macher alles richtig gemacht
Ich gönne es ihnen und noch viel mehr.
So ein verein tut der Veralteten Bl richtig gut und hoffentlich kommen noch mehr Vereine solcher art auf.
26. Oktober 2008, 03:13
Bei der ganzen Diskussion merkt man in erster Linie, dass so ziemlich alle hier nicht erkennen, was der Kern des Problems ist. Herr Hopp will sich ein Denkmal setzen. Er zeigt klar die Züge eines Menschen, bei dem die Persönlichkeit mit dem plötzlich erlangten Reichtum nicht mithalten kann. Er ist schlichtweg überfordert mit seinem Vermögen und glaubt jetzt, eine Rolle in dieser Gesellschaft spielen zu müssen. In dieser Situation sucht er sich folgerichtig eine Möglichkeit, die seiner intellektuellen Struktur entspricht, nämlich: eitler Gönner eines Fußball Dorfklubs. Der Fußballverein wäre mehr als dumm, wenn er die Gaben ablehnen würde, sollte sich jedoch dessen bewußt sein, dass Herr Hopp in seinem allürenhaften Verhalten ein schwieriger Vereinsvater sein könnte. Eine derartige Medienpräsenz kann nur gewollt sein und lässt an Herrn Hopps guter Absicht zweifeln. Auch die Alibimillionen für die Jugendarbeit sind nur Makulatur. Wer ernsthaft hilft, gibt ohne (schädliche mediale) Gegenleistung und vermeidet ein so dummes und plumpes Verhalten wie es Herr Hopp an den Tag legt. Dem Verein ist zu empfehlen für eine Zeit ohne einen solchen eigennützigen Gönner zu planen und gegenwärtig so viel wie möglich von dem Trottel mitzunehmen. Für die Bundesliga und den deutschen Fußball ist es schade, sich als so abhängig von den Spinnereien Einzelner zu präsentieren. Angesichts der Vorgänge im DFB, in denen Herr Hopp mittlerweile auch seinen Anteil hat, werden wir dies bald als Normalität in den deutschen Ligen wiederfinden.
27. Oktober 2008, 02:00
Also ich weiß nicht - verstehen hier einige wirklich nicht, daß nicht Hopp oder sein Geld auf dem Platz spielt - da muß Rangnick mit den vorhandenen Spielern (Beck, Ba, Ibisevic, Salihovic, Haas, özcan usw. - zugegeben, alles absolute Weltstars) gegen die großen der Liga bestehen. Welche Spieler würden denn Bayern, HSV, Dortmund mit solchen Unsummen von Geld kaufen? Aber Hoffenheim wird nicht größenwahnsinnig und kauft Spieler die zu diesem kleinen Verein, in diese sehr ländlich und überschaubare Gegend passen. Obwohl Hopp das Geld hätte, einen kompletten Verein zu kaufen, kauft Hoffenheim so gut wie keine Spieler (gerade mit 2 Spielern haben sie sich für die BL verstärkt). Er investiert lieber in die Jugendarbeit, den Mädchenfußball, spendet der UNI-Klinik Heidelberg große Summen usw. Ich hoffe nicht, daß die übelsten Kritiker und Niveaulosen auch mal gesundheitlich auf medizinische Leistungen, die evtl. erst durch das gespendete Geld von Hopp möglich wurden, angewiesen sein werden. Ob sie sich dann auch noch retorisch auf “Unterstem-Schubladen-Niveau” bewegen!!??
04. November 2008, 22:01
Also wenn alle, die hier so auf den “ach so bösen” Dietmar Hopp schimpfen, mal schauen würden, wo die Spieler denn so alle herkommen, würdet Ihr sehen, dass die allermeisten aus näheren Umgebung von Hoffenheim kommen.
Und worüber regt ihr Euch denn so auf? Welche Mannschaft hat als Erste mit viel Geld eine komplett ausländische Mannschaft auf den Platz gestellt???? Hä? Achja, Rostock! Also das mit dem Geld ist immer so ne Sache. Geld alleine macht noch gar nix, denn Scheine können nicht kicken!
So wie hier manche über D. Hopp sprechen, könnte man meinen, ihr kennt diesen Mann ganz genau.
Ich habe ihn tatsächlich mal getroffen und ich kann nur sagen, der Mann ist ganz normal. Er hat auch keinen Fahrer, wie ja manche denken.
Er vetritt ein einfaches Motto: Ich bin hier in der Gegend reich geworden und jetzt will davon was abgegeben.
Und das was Millionär und Normalo sagt ist vollkommener Schwachsinn.
“plötzlich erlangter Reichtum”…
Der Mann hat 30 Jahre (!) an seinem Vermögen gearbeitet. So lange arbeiten die meisten die hier im Forum geschrieben haben wahrscheinlich nicht mal im ganzen Leben zusammengerechnet!
Ich finde diese ganze Neid-Debatte hier echt zum K…
Und wenn ich dann lesen muss, Beleidigungen gehören nun mal zu Fußball, dann kann ich nur sagen “armer Sport” der soviel Geld gar nicht verdient hat.
Es gibt genug andere Sportarten, in denen Beleidigungen nicht dazu gehören.
Aber was will man erwarten… wenn ich nur dieses Niveau in den vorhergehenden Beiträgen lese…
Jo1009 Ich gebe Dir vollkommen Recht!!!!! Die Versager sind meist die ersten, die auf die erfolgreichen schimpfen und denen das Leben kaputt machen wollen!!!
30. November 2008, 01:21
Ihr seid so lächerlich. Hopp ist ein Mann ohnegleichen! Er leistet regelrechte Aufbauarbeit für die komplette Region Rhein-Neckar. Hopp spendet Millionen in die Krebsstiftung, er spendet wo er nur kann! Von wo hat er das Geld? Hart erarbeitet. Genausogut könnte er wie die meisten Reichen, 5 Luxusvillen und zig Autos etc kaufen. Aber nein, er leistet ein Lebenswerk!
Und warum soll ein Waldhoffan was gegen Hopp haben? Wo wäre auch Waldhof ohne ihn? Goggelt doch einfach mal den Namen Dietmar Hopp und lest wem er schon Geld gespendet hat! Erst letzte Woche hat er Waldhof mal wieder aus der Misere gerettet!
Was ist so schlimm, dass er unbekannte Spieler kauft und diese dank Rangnick top harmonieren? Was machen denn alle anderen Mannschaften, werden diese nicht von Firmen gespnsort? Warum hat sich niemand früher über Hoffenheim geärgert. Jetzt sind auf einmal alle neidisch, weil Hoffe aufgestiegen ist? Leute, schaut euch den Fußball an, den die Hoffenheimer spielen an! Das ist ein Genuss! Das macht so Spaß diesen jungen Kerlen zuzuschauen, wie sie mit dem Ball zaubern!
Warum hör ich von Münchner Fans eigentlich keine Beleidigungen? Vielleicht weil die keinen Grund zum Neid haben?!
Und noch was “Beleidigungen gehören zum Sport?” Wie assi muss man denn da sein? Also ich hab noch nie weder bei Eishockey, Handball, Basketball oder Fußball jemand beleidigt! Liegt vielleicht am guten zu Hause?!